Der Podcast für Dividenden-Sofortrentner und solche die es werden wollen
00:00:01: Eine Masbiere, die kostet auf dem Oktoberfest inzwischen bis zu fünfzehn Euro.
00:00:05: neunzig.
00:00:06: Ganz schön teuer oder vielleicht auch nicht denn wenn wir die Maße nicht den Euro sondern im Gold bezahlen würden wäre sie heute so billig wie nie zuvor.
00:00:15: und damit sind wir bei einer Frage die weit über das oktoberfest hinausgeht was wird eigentlich teuer?
00:00:21: Die Dinge oder wird unser Geld immer weniger wert?
00:00:25: und damit herzlich willkommen einer neuen Folge des Einkommens in Historien, Deep Dives.
00:00:32: Und heute geht es um Bier, um Gold und Inflation.
00:00:36: und ein Ökodon der vor genau fünfzig Jahren einen Vorschlag gemacht hat, der damals ungeheuerlich glaubt.
00:00:43: Bevor wir uns diese Annahme aber ansehen noch ein paar Takte zum Sponsor dieser Folgen.
00:00:48: und ich werde immer wieder gefragt welchen Broker ich denn selber nutze?
00:00:52: Und die Antwort lautet hier seit Jahren Cap Trader.
00:00:55: Gerade für Einkommensinvestoren, da bietet Cap Traders Zugang zu einer Fülle an Wertpapieren die bei vielen deutschen Brokern gar nicht handelbar sind beispielsweise bestimmte Prefectures oder Business Development Companies bis hin zur internationalen Dividend.
00:01:10: Titeln und auch Optionen lassen sich über CapTrader handeln.
00:01:14: Und neben den günstigen Gebühren für internationale Wertpapiere, da schätze ich vor allem die zuverlässige steuerliche Verbuchung aus ländischer Dividenden und dem persönlichen deutschsprachigen Service.
00:01:27: das ist leider nicht überall selbstverständlich und wenn du CapTrader selber kennenlernen möchtest dann besuch einfach www.mobareseswares.de-captrader als Dankeschön für die Nutzung meines Partnerlings.
00:01:39: Da erhältst Du zusätzlich ein persönliches, dreißigmünftiges Gespräch mit mir und so haben wir die Gelegenheit uns kennenzulernen und eine Frage rund um das Income Investing also rundum dividenden Optionen oder Zinsen zu besprechen.
00:01:55: So jetzt geht es aber erst einmal auf die Wiesen und die Masbier.
00:01:58: die kostet auf dem Oktoberfest weiter und sechszwanzig jeder Festzelt zwischen vierzehn Euro.
00:02:04: Achtzig und fünfzehn Euron.
00:02:06: Neunzig Das ist erheblich mehr als früher.
00:02:08: Und es hat ein siebzig.
00:02:09: Beispielsweise, da kostet die Maß umgerechnet ungefähr einen Euro vierzig.
00:02:15: Heute sind wir also bei über dem Zehnfachen und daraus kann man natürlich jetzt eine sehr einfache Geschichte stricken machen wir auch seit Jahrzehnten.
00:02:25: alles wird immer teurer aber wir können die Rechnung einfach mal umdrehen denn preis an immer zwei Seiten.
00:02:31: wenn heute ein Haus fünf hunderttausend euro kostet sagt das etwas über das haus aus eben auch über die Währung in der ich das bezahle, nämlich den Euro.
00:02:42: Und deshalb gibt es einen wunderbaren Index, nämlich dem sogenannten Wiesenmaß-Goldindex.
00:02:50: und die Rechnung ist denkbar einfach.
00:02:51: wir nehmen den Preis einer Feinunze Gold und den teilen wir durch den Preis eines Maßes.
00:02:57: Das Ergebnis sagt uns wie viel Maß Bier kann ich mir für eine Fein-Unze-Gold kaufen?
00:03:03: Und im Jahr?
00:03:09: Ich empfehle jetzt nicht ausdrücklich das ganze praktisch auszuprobieren, könnte die Leber vor einer Herausforderung stellen.
00:03:16: Aber ökonomisch ist die Zahl ziemlich interessant!
00:03:18: Denn vor gut fünfzig Jahren bekam man für eine fein unze gold nur ungefähr achtundvierzig maß und umgekehrt kostete eine maß damals etwa Null.
00:03:30: Komma Sechs Fünf Gramm Gold.
00:03:31: heute sind es nur noch rund.
00:03:35: in Euro ist Bier also massiv teuer geworden.
00:03:38: In Gold ist es deutlich günstiger geworden, aber schauen wir uns die Zeitreihe an.
00:03:44: Also den Wiesenmaß-Goldindex dann sehen wir erhebliche Schwankungen um neunzehntachtzig beispielsweise.
00:03:51: da bekam man für eine feine und zu gold ebenfalls schon mehr als zweihundert maß.
00:03:56: und danach allerdings brach die Ratio ganz deutlich ein Keinesfalls zu jedem beliebigen Zeitpunkt, eine stabile Werterhaltungseinheit oder ein stabiler Maßstab.
00:04:10: Wer Gold zu einem ungünstigen Zeitpunkte gekauft hat, konnte eben viele Jahre erleben in denen seine Kaufkraft gegenüber bestimmten Gütern sank.
00:04:20: Natürlich hier wieder in Europas Systema gerechnet.
00:04:23: also Gold ist kein magischer Vermögensgegenstand dessen Kaufkraft jedes Jahr exakt mit der Inflation steigt.
00:04:30: aber Über sehr lange Zeiträume zeigt der Vergleich trotzdem etwas Interessantes.
00:04:34: Die Maß einer Gold verhält sich nämlich vollkommen anders als die Maßeinheit Euro beziehungsweise vorher D-Markt.
00:04:41: und damit kommen wir zu einem Jahr, das in der Diskussion über unser Geldsystem immer wieder auftaucht.
00:05:00: ganze Batterie von Grafiken, Produktivität und Löhne.
00:05:04: Staatsverschuldung, Einkommensentwicklung, Immobilienpreise, Inflation... Und bei staunlich viel dieser Grafik scheint Anfang der neunzehnt zwanzig jahre irgendetwas zu passieren.
00:05:14: da zippen die Grafen häufig!
00:05:19: Und die naheliegende Erklärung lautet zum nächsten Jahr, na ja, in den Seinzehnten wurde die Goldbindung des Dollars aufgehoben und danach ging alles dem Bach runter beziehungsweise eben die entsprechenden Grafiken nach oben.
00:05:34: Nun ist Korrelation noch keine Kausalität und in den Neunzeitzentzigern, da kam ja zahlreiche Dinge zusammen der Ölpreisschock demografische Veränderungen, Änderung der Fiskalpolitik, Veränderung auf den Arbeitsmärkten
00:05:46: etc.,
00:05:47: PP.
00:05:48: aber Geldhistorisch ist neunzeitsentzig trotzdem eine entscheidende Zäsur denn nach dem Zweiten Weltkrieg darbebute das internationale Währungssystem von Brettenwurz Vor einfach gesagt auf dem Dollar, das heißt alle wichtigen Währungen hatten einen festen Wechselkurs zum Dollar und der Dollar wiederum war gegenüber den ausländischen Zentralbanken zu einem festen Kurs in Gold konvertierbar.
00:06:10: Genau darum, für ein Fahnenz.
00:06:13: Das war jetzt kein klassischer Goldstandard bei dem jeder Bürger mit einem Dollar zur Bank gehen konnte und dafür Gold verlangen konnte.
00:06:20: aber gold setzte eben dem internationalen Dollarsystem zumindest eine äußere Grenze.
00:06:28: Und das Problem dabei, die Vereinten Staaten brachten immer mehr Dollar im Umlauf.
00:06:34: Unter anderem durch Staatsausgaben, Auslandsausgaben und vor allem die Finanzierung des Vietnamskrieges.
00:06:39: Gleichzeitig reichen die amerikanischen Goldbestände irgendwann nicht mehr aus um sämtliche im Ausland zirkulierende Dollar zum festgelegten Kurs in Gold einzulösen.
00:06:51: Schließlich am fünftzehnten August nanz hat einseitig dazu Gritchett Nixon die Reißleine und Schloss das Goldfenster vorläufig ihr damals betonte.
00:07:03: Das heißt, ausländische Zentralbanken konnten ihre Dollar nicht mehr zum festgelegten Kurs gegen amerikanisches Gold eintauschen und Bretton-Wutz war damit faktisch halbtod.
00:07:15: Und in deiner Zeit ging die wichtigsten Währungen dann auch zu flexiblen Wechselkursen über.
00:07:21: unser Leben in einer Welt, in der unser Geld letztlich nicht mehr durch einen bestimmten Vermögensgegenstand oder Sachwert begrenzt wird, also klassisches Fiatgeldsystem.
00:07:34: Und auch hier ist allerdings eine Präzisierung wichtig.
00:07:37: In one-seventies wurde die Inflation nicht erfunden.
00:07:41: Geldentwertung, die kennen wir seit Jahrtausenden.
00:07:43: und die deutsche Hübleinflation von neunzeirundzwanzig beispielsweise.
00:07:48: Die fand fast ein halbes Jahrhundert vor Nixen statt Allerdings eben auch nach Aufhebung eines Goldstandards und eines Krieges.
00:07:59: Und der interessante Punkt hierbei ist, mit dem Ende vom Brettenwurz da viel letztendlich eine institutionelle Begrenzung für das Geldsystem weg, nämlich in Form des Goldes.
00:08:10: Damit stellt sie automatisch die Frage naja was begrenzt denn seitdem?
00:08:14: Letztendlich die Produktion von Geld.
00:08:19: Inflation wird ja meistens sehr technisch diskutiert, auch in den Medien.
00:08:24: Zwei Prozent, drei Prozent, fünf Prozent Inflations, dann gibt es so was wie Kerninflation, Verbraucherpreisindex, Warenkorb.
00:08:31: aber ich will hier auf etwas anderes hinaus nämlich Inflasion ist im wahrsten Sinne des Wortes A-Sozial Und nicht nur im umgangssprachlichen Sinne von ungerecht, sondern ganz wortwörtlich.
00:08:45: Sie nimmt keine Rücksicht auf soziale und wirtschaftliche Ausgangslage des Menschen – und sie trifft eben nicht alle gleich!
00:08:54: Nehmen wir zwei Menschen der eine besitzt kaum Vermögen hat sich aber über die Jahre zehntausend Euro als Notkroschen zusammengespart für Reparaturen, die neue Waschmaschine gebrauchten Wagen.
00:09:06: schlechte Zeiten vielleicht Auch deshalb, weil er sich eben mit Aktienanleihen im Mobilier nicht so gut auskält und auf extreme Sicherheit bedacht ist.
00:09:16: Steigen die Preise jetzt deutlich wird genau diese Reserve entwertet.
00:09:19: Auf dem Konto dastehen weiterhin Zehntausend Euro aber diese Zehnteusende Euro repräsentieren immer weniger Kaufkraft.
00:09:25: Und jetzt nehmen wir jemanden der bereits über Vermögenswerte verfügt – über Immobilien-, Unternehmensbeteiligung Wertpapiere!
00:09:31: Er hat vor allem eins beleibhares Eigenblumen Der kann in einer inflationären Phase etwas tun, was der erst überhaupt nicht kann.
00:09:39: Er kann sein Vermögen als Sicherheit hinterlegen.
00:09:41: Er können Kredit aufnehmen und mit diesem Kredit weitere reale Vermögenswerte erwerben.
00:09:46: Wenn anschließend das allgemeine Preisniveau und die Einkommen steigen während seine Schulden nominal feststehen wird die reale Last dieser Schulden entwertet.
00:09:56: wer Immobilien in den Zehnern gekauft hat der weiß von ich rede.
00:10:00: Und da kommen wir eben zum entscheidenden Punkt von Inflation Maximal profitieren kann vor allem derjenige, der bereits etwas besitzt.
00:10:08: Und Eigentum verschafft ihm hier nicht nur einen Schutz vor Geldentwertung sondern über ein Leverage Effekt auch Zugang zu Fremdkapital und dann eben über dem Hebel eine Vermehrungsoption auf das Vermögen.
00:10:26: Wenn nichts Beleibbares besitzen kann diesen Hebel gar nicht erst nutzen.
00:10:30: Er kann seine Zehntausend Euro Liquiditätsreserve eben nicht in der gleichen Weise hebeln.
00:10:36: Er erlebt vor allem, wie die Kaufkraft sinkt und natürlich funktioniert das Ganze nur wenn der Vermögen die Entwicklung auch rechtzeitig erkennt beziehungsweise zu vernünftigen Konditionen Kredit erhält und sich mit seiner Investition nicht verspekuliert.
00:10:50: und Inflation ist also hier kein automatischer Reichtumgenerator für jeden Sachwertbesitzer, aber die Möglichkeiten sind hier fundamental unterschiedlich verteilt und deswegen greift jeder Satz zu kurz.
00:11:02: Inflation trifft uns alle?
00:11:04: Nein, putzen Sie nicht!
00:11:05: Inflations trifft es uns alle unterschiedlich.
00:11:08: Und sie ist eben kein gleichmäßiger Nebel der sich irgendwie mit fünf Prozent dann über die gesamte Gesellschaft legt.
00:11:15: Wer überwiegend Geldvermögen- und Liquiditätsreserve besitzt steht anders da als jemand mit Sachwerten und wer Kredit bekommt steht anders dar als jemand, der keinen bekommt.
00:11:25: Und genau darin liegt für mich das asoziale der Inflation.
00:11:29: Sie belohnt tendenziell diejenigen und zwar auch geldpolitisch induziert, ja, die bereits eben vermögenswerte Sicherheiten finanzielles Wissen und Zugang zu Kredit haben.
00:11:40: Und sie belastet eben diejenigen, die kein Vermögen oder kein belastbares Vermögan haben oder deren Vermögon hauptsächlich aus Geldwerten besteht.
00:11:50: Das ist keine moralische Bewertung der ein- oder anderen Gruppe Aber eine Bewertung des Verteidigungsmechanismus, der nicht aus heiteren Himmel kommt.
00:12:00: Und deshalb ist Inflation eben mehr als die Frage ob der wahren Korb dieses Jahr drei oder vier Prozent teurer geworden ist.
00:12:09: Die Inflationsvermögensposition verändert die reale Last von Schulden und kann eben die Unterschiede zwischen Vermögenden und Nicht-Vermögenden Verstärken, ja da kann man eben zur entscheidenden Frage.
00:12:24: Wenn diese Veränderung unseres Geldes so eine Verteilungswirkungen hat stellt sich natürlich auch die Frage warum ausgerechnet die sich Sozial nennen Parteien kein Problem mit Inflation haben aber das nur am Rande.
00:12:37: wer soll denn dann eigentlich darüber bestimmen?
00:12:39: Wer dieses Geld produziert?
00:12:41: und genau an der Stelle kommt jetzt Friedrich August von Hayekens Spiel.
00:12:46: Und jetzt sind wir im Jahr Also vor genau fünfzig Jahren.
00:12:51: Friedrich August von Hayek hatte zwei Jahre zuvor den Wirtschaftsnovellpreis beziehungsweise den Alfred Nobelgedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, von der schwedischen Reichsbank erhalten und im Jahr neunzehntsechsen-Siebzig erst in Februar veröffentlichte er einen Aufsatz mit dem Titel Choice in Currency a way to stop inflation.
00:13:11: und im September dann folgte die ausführliche Schrift für dir auch berühmt ist nämlich Ent-Nationalisierung des Geldes oder auf Englisch die Nationalisation auf Money.
00:13:23: Und er beginnt seine Ausführung mit der berechtigten Frage, warum wir überhaupt immer wieder in inflationäre Geldsysteme hier geraten?
00:13:32: Und sein Antwort führt zunächst zu John Maynard Case.
00:13:35: Hayek, der kritisiert die Vorstellung man könne durch die Ausweitung der Geldmenge Beziehungsweise der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage überhaupt dauerhaft Wohlstand und Vollbeschäftigung erzeugen.
00:13:45: Und wichtig ist hier dabei das Wort dauerhaften, ja?
00:13:48: Der Heike bestreitet nicht dass eine expansive Geldpolitik und wenn wir hier von expansiver Geldpolitik reden reden wir ja von Schulden machen kurz was sie funktioniert.
00:13:58: Das Geld kann zusätzlich nachfragen schaffen und es können dadurch Investitionen angestoßen werden und Arbeitsplätze entstehen.
00:14:05: aber sagt er die Probleme die kommen später.
00:14:08: denn Es ist wie mit der Inflation, dieses zusätzliche Geld verteilt sich ja nicht gleichmäßig über die Volkswirtschaft.
00:14:15: Das ist gerade kein Helikoptergeld sondern es verändert relative Preise.
00:14:19: Es lenkt Kapital in bestimmten Branchen.
00:14:21: Es schafft Investitionen, Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze, die unter anderen monetären Rahmenbedingungen gar nicht entstanden werden.
00:14:30: Und jetzt kommt eben der unangenehme Teil.
00:14:32: wenn diese Strukturen erstmal entstanden sind kann man die monetäre Expansion nicht einfach beenden ohne Konsequenzen auszulösen.
00:14:39: und sobald die Inflation nicht weiter beschleunigt wird, bis es wie Geldmengen Ausweitung und das Lenken des Kapitals in diese Strukturen dann verschwindet.
00:14:50: Zumindest ein Teil der künstlich gestützten Nachfrage Investitionen rechnen sich plötzlich nicht mehr Unternehmen geraten unter Druck Die Arbeitsplätze verschwinden.
00:14:59: Und genau hier entsteht ein ja geradezu perfiler Mechanismus.
00:15:04: politisch denn jetzt sieht es so aus Als hätte die restriktive Geldpolitik die Krise verursacht, aber aus High Ex-Perspektive ist es lediglich der Moment in dem die Folgen der vorherigen Expansion sichtbar wird.
00:15:20: Und diesen Mechanismus können wir meines Erachtens auch seit Jahrzehnten in Deutschland sehr zuverlässig beobachten.
00:15:28: Immer mehr wirtschaftliche Strukturen hängen an niedrigen Zinsen und Subventionen, an Staatsausgaben oder anderen Formen politisch erzeugter Nachfrage, stichwort auch Zombieunternehmen.
00:15:39: Versucht man anschließend diese Unterstützung zurückzufahren kommt sofort der Hinweis auf gefehlte Unternehmen Investition Arbeitsplätze und damit entsteht die Rechtfertigung die Unterstützung fortzusetzen.
00:15:50: das eigentliche Problem Der kurzfristige Erfolg der Intervention erzeugt Die politische Begründung für die dauerhafte fortsetzung.
00:16:00: Und Hayek der koktes halt zu einer sehr viel grundsätzlicheren Frage nämlich Können wir überhaupt darauf vertrauen, dass eine politische Institution langfristig stabiles Geld produziert?
00:16:13: Natürlich nicht.
00:16:14: Das ist wie mit dem Hund der sich einen Wurstvorrag anlegen soll in Annemd Lehnung an Schumpeter.
00:16:22: Man könnte sich zwar eine vollkommen unabhängige Zentralbank vorstellen weit auch Hayek die ausschließlich der Geldwertstabilität verpflichtet Aber sein Anwand lautet dann, wie realistisch ist das unter dauerhaftem politischen Druck.
00:16:37: Der Hayek, der formuliert das ziemlich bissig.
00:16:40: Er sagt an der Politiker, er handelt gewissermaßen nach einer abgewandelten Version des berühmten Canesatsis in the long run we are all dead also langfristig sind wir alle tot.
00:16:50: und die politische Variante In The Long Run We Are All Out Of Office.
00:16:55: Die langfristigen Folgen interessieren den Politiker weniger wenn die kurzfristigen Vorteile heute Wahlen gewinnen und langfristig sind sie eh abgewählt oder können eben nicht mehr antreten.
00:17:06: Und wer später die Inflation bekämpft, trägt dann auch noch die politischen Kosten dieser Inflationsbekämpfe.
00:17:13: Ein geradezu prädestiniertes Beispiel hierfür ist die Geisteshaltung von Christine Lagar zumindest die Dokumentierte.
00:17:26: Und aus dieser Zeit, da stammt ein bemerkenswerter handschriftlicher Brief an Sarkozy der Jahre später in einer richterlichen Hausdurchsuchung gefunden und schließlich öffentlich wurde.
00:17:40: Veröffentlich hat ihn unter anderem die Tatz, die er sicherlich da relativ unverdächtig ist ja und die übersetzt eine der zentralen Passagen mit Zitat benutze mich so lange wie es dir passt und wie es deiner Aktion und deinem Casting entspricht.
00:17:54: Zitat Ende!
00:17:55: Und lagart die ging noch weiter.
00:17:57: Wenn Sarkozy sie benutze, so schreibt sie, brauche sie ihn als Führer und Unterstützer.
00:18:03: Ohne seine Führung, schrieb sie sinngemäß, drohe sie ineffizient zu sein ohne seine Unterstützung wenig
00:18:08: glaubwürdig.".
00:18:10: Und bereits zum Beginn des Briefes erklärt sie, Sie stehen an seiner Seite um ihm und seinen Projekten für Frankreich zu dienen.
00:18:20: Das muss euch da auch mal auf der Zone zergehen lassen.
00:18:22: ja eine Wirtschafts- und Finanzministerin beschreibt sich gegenüber dem Staatspräsidenten ausdrücklich Instrument seiner politischen Projekte und steigt dann später zur Chefin der EZB auf.
00:18:34: Bezeichnenderweise wurde Christine Lagar im Dezember, vom französischen Gerichtshof der Republik wegen Falles in Handels im Amt, was zu einer Veruntreuung von vierhundert Millionen Euro fürte schuldig gesprochen.
00:18:47: aber von einer Bestrafung wurde abgesehen Und Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, der ist im September, in Prozessung angeblich illybische Wahlkampfgelder zu fünf Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt worden.
00:19:04: So gemeint war jetzt hier nicht die Regierung mit der Kriminellinvereinigung.
00:19:08: Das wird zur Klarstellung das Berufungsverfahren des Läuftag will.
00:19:14: Natürlich beweist dieser kleine Exkurs nicht Hayekstheorie, aber illustriert eben sehr eindrucksvoll das Problem, dass Hayek beschreibt.
00:19:22: Und überhaupt argumentiert er ja nicht personell sondern institutionell.
00:19:25: Warum sollen wir erwarten, dass Institutionen der Umführungspersonal aus dem politischen Betrieb kommt?
00:19:31: Davorhaft unabhängig vom politischen Interessen handelt?
00:19:34: und Politische Institution sind eben Werkzeuge zur Durchsetzung politischer Ziele.
00:19:40: Und genau deshalb hielt Hayek es für gefährlich, ausgerechnet das Geld vollständig einer solchen Logik zu unterwerfen.
00:19:46: und seine Schlussfolgerung lautet deshalb nicht wir brauchen klügere Politiker oder bessere Zentralbanken sondern Wir brauchen ein System in dem wieder Politiker noch Zentralbanker das letzte Wort darüber haben welches Geld die Menschen benutzen.
00:20:03: und damit kommt jetzt zum Herzstück von Hayeks Ausführung.
00:20:06: sein Vorschlag ist zunächst weniger exotisch als man vielleicht vermuten würde.
00:20:10: Er sagt nicht, der Staat darf oder soll kein Geld mehr herausgeben?
00:20:13: Er sagt auch nicht wir müssen zurück zum Goldstandard!
00:20:16: Er sagt es recht nicht.
00:20:17: ich Friedrich August von Hayek weiß ganz genau welches das beste Geld der Welt ist.
00:20:22: seine Frage lautet einfach warum sollen die Menschen nichts selbst entscheiden dürfen welches Geld sie verwenden?
00:20:28: Wenn ich einen Vertrag abschließe, warum muss dieser Vertrag zwingt in der staatlichen Währung meines Landes lauten?
00:20:33: Warum nicht im Dollar an Schweizer Franken, in Gold oder in irgendeine anderen Währungen auf die mein Vertragspartner und ich uns freiwillig einigen.
00:20:41: Hayek macht dabei eine wichtige Unterscheidung kann und soll selbstverständlich festlegen können, womit eine bestehende Geldschuld erfüllt werden kann.
00:20:50: Beispielsweise eben in seinem Euro.
00:20:53: Das hält der Hayek eben für erforderlich.
00:20:55: etwas anderes ist aber die Frage ob der Staaten hier vorschreiben darf dass mein Vertrag überhaupt ein Euro abgeschlossen werden muss.
00:21:03: Und genau das hält Hayek für nicht erforderlig!
00:21:07: Das klingt nach einer juristischen Feinheit ist es aber nicht denn damit entstünde ein echter Viruswettbewerb.
00:21:13: Stellen wir uns Vor, ich könnte ein Honorar eben in Schweizer Franken vereinbaren oder einen langfristigen Vertrag in Gold denominieren und gleichzeitig meine Steuern weiterhin in Euro bezahlen.
00:21:27: Dann dürfte etwas ziemlich Interessantes passieren.
00:21:30: Ich könnte für mich versuchen, in dem Geld zu arbeiten und zu sparen, den ich stärker vertraue und das Geld dass der Staat von mir verlangt dann nur halten wenn ich es tatsächlich benötige etwa zum Steuer bezahlen oder etwas zugespitzt.
00:21:43: Ich arbeite für gutes Geld und bezahle meine Steuern mit schlechtem
00:21:47: Geld.".
00:21:48: Und plötzlich hätte der staatliche Geldproduzent ein Problem, denn er hätte Konkurrenz!
00:21:52: Wenn der Euro seine Kaufkraft schneller verliert als beispielsweise der Schweizer Franken der Dollar oder eine freie neue Wehrwerk könnte der Bürger ausweichen.
00:22:02: Der Staat könnte den Euro weiter herausgeben, aber er könnte dem Menschen nicht mehr zwingen ihr Vermögen und ihre wirtschaftlichen Beziehungen vollständig darin zu organisieren.
00:22:10: Und genau diese Exit-Option soll den Geldproduzenten disziplinieren.
00:22:16: Das Interessante daran ist dass Haie gar nicht wissen muss welches Geld am Ende gewinnt.
00:22:21: Denn das ist sogar eine zentrale These oder ein zentraler Punkt seines Modells.
00:22:27: Wettbewerb ist ein Entdeckungsverfahren.
00:22:29: Wir besitzen heute nicht das Wissen von morgen, wir wissen nicht welche Technologien entstehen werden.
00:22:34: Wir wissen nicht welch Institution das größte Vertrauen erwerben wird.
00:22:38: Wir müssen nicht einmal welche Eigenschaften die Menschen in dreißig oder fünfzig Jahren von gutem Geld erwarten werden.
00:22:44: und deswegen ist auch die Frage völlig irrelevant welche Währung wir heute für alle Zeiten als optimale Währungen festlegen?
00:22:52: Die bessere Frage oder entscheidende Frage lautet Welches System ermöglicht es uns bessere Lösungen überhaupt zu entdecken.
00:23:01: Und damit wird auch klar, warum Hayek einer europäischen Einheitswährung skeptisch gegenüberstand.
00:23:07: Seine Visionen die war gerade nicht alle europäischen Währungen abschaffen und durch eine gemeinsame Währung ersetzen sondern alle europäische Währer frei miteinander konkurrieren lassen.
00:23:19: Und freier Währungsverkehr statt währungsunion so könnte man sein Motto definieren.
00:23:25: oder verschlagt worden.
00:23:26: und mit dem Wissen von heute, finde ich diesen Gedanken noch überzeugender als neunzeigundsechsiebzig.
00:23:33: Wir haben inzwischen weitere jahrzehnte lange Erfahrung gesammelt mit sogenannten Wehrungshütern und angesichts dieser Bilanz hatte ich den möglichen Wettbewerbsvorteil verschiedener Wehrungen für deutlich größer als der Netzwerkeffekt einer einzigen Gemeinsammerung Zumal ein Einwand gegen Hayek heute erheblich schwächer ist als vor fünfzig Jahren.
00:23:55: Damals bedeuteten viele Währungen tatsächlich erhebriche Transaktionskosten, also Wechselkurse.
00:24:00: die mussten ja festgestellt werden laufen.
00:24:01: Zahlung mussten verrechnet werden Händler hätten verschiedene Währung akzeptieren und abrechnen müssen da seien sie nicht zwingend aber wer das Angebot zumindest bereithalten für unterschiedliche Kunden?
00:24:13: Heute könnte eine digitale Clearing Stelle einen Großteil davon Geräuschlos im Hintergrund erledigen.
00:24:20: Ich könnte in Franken bezahlen, der Händler seine Preise in Euro auszeichnen und sein Konto in Dollar führen oder in einer Volksbank wäre beispielsweise.
00:24:30: die Umrechnung könnte innerhalb von Sekundenbruchteilen erfolgen ohne dass einer von uns darüber nachdenken müsste.
00:24:37: Und im Grunde wäre das eine moderne digitale Variante einer sehr alten Idee Denn die Amsterdamer Wisselbank, die schüfft bereits im siebzehn Jahrhundert eine zentrale Verrechnungsinfrastruktur für eine Welt voller unterschiedlicher Münzen und Währungen in der niederländischen Handelsmetropole.
00:24:59: Und was damals mit Kontobüchern und Bankgeld funktionierte, könnte heute eine Online-Bank oder ein Actiring-Plattform automatisieren – also der Netzwerkeffekt eines gemeinsamen Geldes verschwindet dadurch nicht komplett aber seine Bedeutung könnte er heblich kleiner sein, als sie noch zu Hayeks Zeiten war.
00:25:18: Allerdings habe ich persönlich mit Hayeks Lösung ein eher politisch praktisches Problem und ironischerweise gibt sich dieses Problem gerade aus der Geschichte die Hayek selbst erzählt.
00:25:30: Er verweist ja darauf das Geld über lange Zeit institutionellen Schranken unterlag.
00:25:34: Der Goldstandard war eine solche Schranke.
00:25:37: Haushaltsregeln waren und sind teilweise solche Schranken Und begrenzte international Liquidität könnte eine solche Schranke sein.
00:25:45: All diese Regeln haben eine gemeinsame Funktion, sie sollen eben den Politikern bestimmte Möglichkeiten der Geldmengen-Ausweitung nehmen und genau das ist ja auch ein Kerngedanke, der auch wichtig ist.
00:25:59: aber eine Regel ist eben politisch besonders wertvoll wenn Sie dem Politiker nicht erklärt was er tun sollte sondern ihm bestimmte Dinge halt schlicht unmöglich macht.
00:26:09: Nur zeigt eben die Geschichte auch etwas anderes.
00:26:11: Diese Schranken haben nie dauerhaft gehalten.
00:26:15: Wenn der politische Druck groß genug wurde, dann wurden die Regeln verändert oder ausgesetzt oder komplett abgeschafft.
00:26:22: Der erste Weltkrieg ist dafür ein geradezu klassisches Beispiel.
00:26:25: Der Goldstandard der sollte die Geldproduktion begrenzen.
00:26:28: Dann kam der Krieg.
00:26:30: Die Staaten benötigten enorme finanzielle Mittel und plötzlich war wie vermeintlich harte monetäre Grenze politisch nicht mehr akzeptabel.
00:26:37: Die Goldkonvertibilität wurde ausgesetzt.
00:26:41: Und das ist für mich die Achillesferse auch von Ajax.
00:26:44: Währungswettbewerbung, muss natürlich dazu sagen, ist natürlich die Achildesferse jedes politischen Währungssystems bzw.
00:26:54: Systems der Geldmengen Ausweitung beziehungsweise der Verhinderung derselben.
00:27:01: Nehmen wir an, sein System das funktioniert hervorragend.
00:27:05: die Menschen könnten also frei zwischen ganz verschiedenen Währungen wählen und nehmen weiter an die staatliche Währung Die verliert gegenüber den krokubierenden Geldern immer mehr Marktanteile Das heißt die Bürger die sparen in anderen Währrungen.
00:27:17: Unternehmen schließen ihre langfristigen Verträge ebenfalls in anderen währungen oder Rohstoffen Oder bestimmten Körben und Banken bieten Konken in teilweise auch selbst geschaffenen Währungen.
00:27:31: Der Staat erhält seine Steuern zwar weiterhin in Euro, aber außerhalb dieses Bereich wird der Euro immer weniger gebraucht.
00:27:37: Was passiert dann?
00:27:38: Nach Hayek müsste der Staat jetzt reagieren indem er eben besseres Geld produziert.
00:27:43: Das wäre die marktwirtschaftliche Antwort.
00:27:46: Aber es gibt eben noch eine zweite Antwort.
00:27:48: Der Start könnte einfach die Spielregel ändern Kapitalverkehrskontrollen einführen, steuerliche Benachteilung konkurrierender Währungen.
00:27:56: Regulierung der privaten emittenten Verbote, Zwang zur Abrechnung in der staatlichen Währung also das was wir eben heute haben.
00:28:03: Das heißt einfach eine Ausweitung der sogenannten Wiegeltänderregeln.
00:28:07: und jetzt kommt ja die eigentliche Ponte nämlich je besser der Wehrmusswettbewerb funktioniert desto größer könnte der politische Anreiz werden ihn wieder abzuschaffen.
00:28:16: denn solange die staatliche Währungsgewinn ist Konkurrenz Armlos.
00:28:20: Interessanter wird eben, der Wettbewerber ist dann wenn er Monopolist-Marktanteile verliert.
00:28:25: und der staatliche Anbieter hat eben einen Vorteil den kein privater Konkurrent besitzt Er kann die Regeln des Wett Bewerbs verändern Und das ist für mich das ungelöste Problem jeglicher Geld und Wehrungstheorie.
00:28:41: Hayek möchte in Staat durch Wett bewerbt disziplinieren.
00:28:43: aber Der Staat ist nicht einfach neuen Anbielter unter Meeren.
00:28:46: Er ist gleichzeitig Gesetzgeber Steuerempfänger, Regulierer und Schiedsrichter.
00:28:52: Und deshalb reicht es möglicherweise nicht, Währungswettbewerb einmal gesetzlich zu erlauben.
00:28:57: Man müsste eine institutionelle Ordnung schaffen die verhindert dass eine Regierung diesen Wettbewerk wieder abschafft sobald dafür sie unangenehm wird.
00:29:05: Wenn wir ehrlich sind genau an der Stelle da landen wir wieder bei HX ursprünglich im Problem wie benimmt man politische Macht dauerhaft?
00:29:12: Gold hat das nicht geschafft.
00:29:14: Fiskalregel haben ist nicht geschafft.
00:29:16: internationale Verträge Werden gerne mal gebrochen, auch ein Zitat vom Frau Lager.
00:29:22: Warum sollte eine Garantie des freien Wettbewerbs hier im Währungsbereich stärker sein?
00:29:28: Darauf gibt Choice in Currency für mich keine Antwort.
00:29:32: vielleicht weil es dir auch gar nicht gibt aber trotzdem halte ich eben HX Gedankexperiment für außerordentlich wertvoll.
00:29:39: und die größte Leistung von Iblie besteht dann vielleicht gar nicht darin uns eine perfekte Geldordnung geliefert zu haben sondern eben richtigen Fragen gestellt zu haben.
00:29:49: Nämlich warum versuchen wir seit Jahrzehnten gutes Geld dadurch zu erzeugen, dass wir einen Monopolisten immer bessere Regeln geben?
00:29:58: Warum erlauben wir nicht wenigstens das andere Form von Geld ihn heraus fordern?
00:30:01: Bitcoin Stable Coins Gold oder meint wegen auch Karolimuschen?
00:30:05: Aber sie alle erinnern uns zumindest daran, dass Geld nicht zwingend alternativlos sein muss und vielleicht ist genau das Die wichtigste Hinterlassenschaft Hayek und gerade nicht zu wissen welches das beste Geld ist, sondern eben die Einsicht dass wir das nicht wissen können.
00:30:23: Und dass wir genau deshalb Wettbewerber brauchen denn mit dem Wissen von heute können wir das Wissen vom Morgen nicht vorweg nehmen.
00:30:30: Wir können aber durch Wett bewerbt dafür sorgen dass es morgen überhaupt weiter entwickelt werden kann.
00:30:37: Ja damit sind wir wieder auf der Wiesen.
00:30:40: eine Maß kostet Aktuell bis zu fünfzehn Euro.
00:30:43: neunzig in Euren rechnet ist das historisch Steuer im Gold.
00:30:47: Historisch billig, Hayek.
00:30:49: den würde das vermute ich nicht weiter wundern und vielleicht sollte mir aufhören einfach gutes Geld von einem Monopolisten zu erwarten.
00:30:59: Und auch wenn man Hayeks Antworten hier nicht teilt lohnt es sich auch Fünfzig Jahre später immer noch über seine Frage nachzudenken.
00:31:10: Und damit kommen wir Zum Hochdividendenwert des Monats, den gibt es natürlich auch im Oktober und der wird präsentiert vom FU von bondsmantel income.
00:31:22: Wer hier an laufende Erträge denkt, der landet meist bei Dividendakzien.
00:31:27: Dabei wird eine andere Klasse häufig übersehen – Unternehmensanleihen.
00:31:31: Genau auf diesem Bereich ist der FU Von Bondsmantl Income spezialisiert.
00:31:35: Der investiert bereit gestreut in hochverzimmtslich unternehmungsanleihen europäischer Emittenten Und schütte die Erträge wohnheitlich aus.
00:31:43: und für Einkommensinvestoren, da kann das eine interessante Ergänzung zur klassischen Dividendenstrategien sein.
00:31:49: Weitere Informationen zum Formen die findest du in der Folgenbeschreibung oder direkt über die Heman-Vermögensverwaltung Die Wertpapierkennummer die lautet HAFXIXM Und den obligatorischen Haftungsausschluss.
00:32:03: Den findest Du unter www.bonsminusmanfil minus income.de.
00:32:13: Und wenn wir schon auf dem Oktoberfest sind, liegt es auch nah beim Hochdividendenwert des Monats.
00:32:18: Beim Bier zu bleiben.
00:32:21: und unsere goldene Eier legende Ganzen die kommt Diesmal aus Nordamerika, nämlich Molson Coors Beverage Company.
00:32:30: Und die Aktie wird an der New Yorker Börse unter dem ausgesprochenen passenden Kürzel TAP, also TAP gehandelt.
00:32:37: Molson-Coors gehört zu den großen Brauereikkonzernen der Welt zum Unternehmendage über Markten wie Coors, Miller, Molson, Carling und Staroprahmen und beispielsweise auch Blue Moon.
00:32:51: einige davon kennt man andere wahrscheinlich eher in Übersee.
00:32:54: Interessant wird die Aktie für uns Einkommensinvestoren, aber natürlich beim ersten Blick auf die Zahlen.
00:33:00: bei einem Aktienkurs von derzeit rund US dollar und einer analysierten Dividende von US dollar kommen wir auf eine Dividend Rendite von gut fünf Prozent ist ganz ordentlich für eine Brauerei da gibt es nicht viele.
00:33:15: gezahlt wird quartalsweise aktuell aus ca.
00:33:20: Zwei-tausendzweiundzwanzig warne es achtunddreißig Cent pro Quartal, zwei-tauzentdreiundzwanzig dann einvierzig Cent.
00:33:28: Zwei tausendzehnzwanzichvierend vierzig cent, zweitausendzwanzigg zwanzig siebenviertzig Cent und eben inzwischen achtundvierzzig Cent.
00:33:36: Allerdings gehört auch die weniger schöne Seite hier zur Geschichte während des Shutdown Crashs und der Folgezeit.
00:33:44: Da hat Munzenkurs die Dividende komplett ausgesetzt.
00:33:48: also Die Shutdowns haben anscheinend nicht hier auf die Biertrinker und den Bierkunstum durchgeschlagen.
00:33:56: Die siebenfünfzig Cent Kratalsdividende, die eben davor gezahlt wurden, die sind bis heute nicht wieder erreicht ist also definitiv kein Dividendenaristokrat.
00:34:07: Frage ist natürlich wird die Dividende tatsächlich auch verdient?
00:34:12: Ist ja auch ein wichtiger Aspekt!
00:34:14: Und hier sieht es zumindest ganz ordentlich aus.
00:34:17: In den ersten sechs Monaten, im Jahr ist ein Operativen-Keschlo von rund Achtundzwanzig Millionen Dollar erwirtschaftet.
00:34:25: Im Vorjahreszeitraum da waren es sechshundert und achtundzwantig Millionen.
00:34:29: Der bereinigte Freakeschlo der lag in erster Halbjahr bei rund fünfhundert vierzehn Millionen Dollar eins.
00:34:35: Kommt die interessante Zahl?
00:34:36: Im gleichen Zeitraum wurden eben für Dividenden lediglich Hundert Vierdachtzig Millionen Dollar ausgegeben.
00:34:43: das heißt Der Friekäschlo-Detektividende im ersten halb Jahr, ungefähr zwei Komma acht Mal oder anders gesagt, thirty-six Prozent des Käschlos.
00:34:54: Die sind für die Dividende drauf gegangen ist eine sehr komfortable Deckung und daneben hat muss ein Kurs auch noch zwei Hundert Elfen Millionen Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben.
00:35:05: Das heißt also die Ausschüttung wird derzeit nicht dadurch finanziert dass der Konzern an diese Substanz geht.
00:35:12: Allerdings sollte man das erste halbjahr auch nicht einfach verdoppeln.
00:35:15: Kessloh kann schwanken im Jahresverlauf und der Erste und der starke Anstieg hier gegenüber dem Jahr, der stand auch zum Teil aus Veränderungen beim Working Capital.
00:35:29: Damit schauen wir auch mal auf die Bilanz.
00:35:31: da wird das Bild ein bisschen gemischter.
00:35:34: Schuldenstand sieben Komma sieben Milliarden Dollar Ende Juni.
00:35:39: Dem standen allerdings gut, zwei Komma eins Milliarden Dollar liquide Mittel gegenüber.
00:35:44: Und die Netto-Schulen von fünf Komma sechs Milliarden, die entsprechen etwa dem Zweikommer fünf Dreifachen des bereinigten Ebiter also das Gewinnst vor Steuern Abschreibung Zinsen und Das ist jetzt für ein etablierten Konsumgüterhersteller keine Pramatische Zahl, aber jetzt auch keine Festung irgendwo dazwischen.
00:36:11: Und die Bilanz ist ordentlich nicht hervorragend.
00:36:17: Gänzt man das noch um zur Eigenkapital?
00:36:19: Da verfügt Mohsen-Course zehn Milliarden.
00:36:23: Allerdings muss man sagen diese hohe Eigenkapitale Werte wird ein bisschen dadurch relativiert dass dann eben auf der Aktivseite fast vierzehn Milliarden Dollar in Goodwill und anderen im materiellen Vermögenswerten stecken.
00:36:39: Das allerdings wiederum liegt daran, dass der Konzern zahlreiche Marken- und Hersteller hier übernommen hat.
00:36:51: Das heißt also ist jetzt keine Luftbuchung aber man sollte es auch nicht von dem hohen bilanziellen Eigenkapital zu sehr beeindruckend lassen.
00:36:59: Der eigentliche Wert steckt in den Marken und der Fähigkeit eben über die markenteue Cashloads zu produzieren.
00:37:07: Und da muss man eben auch sagen, dass Biergeschäft das schrumpft.
00:37:12: Im zweiten Quartal im Jahr zum Beispiel ist der Umsatz ungefähr um drei Prozent.
00:37:18: Das Absatzvolumen ging sogar um fünf Prozent zurück.
00:37:21: also da stehen die Amerikaner hier nicht anders dar als die deutschen Brauer.
00:37:28: und der bereinigte Gewinn der vier gegenüber dem Vorjahrsquartal dann entspricht auch um etwa dreieinzwanzig Prozent.
00:37:37: Und der Kurs, der Aktienkurs wiederum ist im Parallel zu anderen Brauereien auch gefallen.
00:37:45: Ist halt keine Wachstumsbranche!
00:37:47: Der Biermarkt in den westlichen Industrie Ländern wird eben tendenziell weniger Bier getrunken.
00:37:52: Allerdings Mursenkurs stellen sich zunehmend breiter auf vor allem auch mit alkoholfreien Getränken aber auch mit Cocktails und mit spirituosen.
00:38:05: Hier wurden auch einige Übernahmen schon vollzogen.
00:38:07: Das ist auch strategisch nachvollziehbar, aber eben das klassische Biergeschäft – das ist kein Wachstumsmarkt!
00:38:17: Ja wir haben also hier einen vergleichsweise typischen Dividendenwert.
00:38:21: Wir bekommen ja ein etablierten Getränkekonzern mit starken Marken und fünf Prozent Dividendrendite Mit einer Ausschüttung die aktuell komfortabel vom Cash-Lo gedeckt ist, mit einer moderaten und beherrschbaren Verschuldung Aber eben auch Unternehmen mit in Teilen rückläufigen Absatzmengen und zumindest kurzfristig Rückläufige gewinnen.
00:38:46: Also kein klassischer Wachstumswert, eher eine Value beziehungsweise Inkampwette.
00:38:53: kann Mose & Coors den Cashflow stabil halten die Schuld bedienen und gleichzeitig Dividende weiter erhöhen Auch wenn das Kerngeschäft kaum noch wächst?
00:39:02: Und wenn die Antwort ja lautet, dann sind sie gut fünf Prozent.
00:39:07: Die Redite durchaus interessant.
00:39:09: Wenn die Absatzmengen dagegen dauerhaft ihr schneller schrumpfen als Molzenkurs, die Preise erhöhen bzw.
00:39:16: Kosten senken kann und das Geschäftsmodell erweitern kann, dann kann aus dem vermeintlichen Value-Titel irgendwann auch eine Value trepp werden.
00:39:27: Ja wie viel goldene Eier legende Gänse?
00:39:30: bekommt der Brauerei-Riese von maximal zehn vergib ich hier sechs goldene Eier liegende Gänse.
00:39:39: Und damit sind wir am Ende des heutigen Einkommensemestoren.
00:39:42: Deep Dives, bleibt noch der übliche Hinweis das ganze hier ist keine Anlageberatung.
00:39:47: alle Aussagen die spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
00:39:51: Investitionen mit Papiere sind mit Risiken verbunden bis hin zum Möglichen Totalverlust und eigene Position in den besprochenen Wertpapieren sind möglich.
00:40:03: Weiterinweise die findest du unter www.waresiswares.de.
00:40:08: Haftungsausschluss.
00:40:10: Und wenn dich solche Themen rund um Vermögensaufbau, Einkommensstrategien langfristig Finanzplan oder auch Geld allgemein interessiert dann kannst Du Dich gerne in meinem kostenlosen Newsletter Income Insights eintragen.
00:40:22: Lassen Sie denen abonnieren!
00:40:24: Und wenn du dich intensiver mit Income Investing beschäftigen willst, dann findest du im Income Investment Club meine laufenden Strategiendepots und regelmäßigen Austausch.
00:40:34: Mit der Community entsprechend links.
00:40:37: die findest Du wie immer unter diesem Video.
00:40:41: in diesem Sinne bis zum nächsten Mal und eine ertragreiche Zeit!