Einkommensinvestoren-Podcast

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Der Podcast für Dividenden-Sofortrentner und solche die es werden wollen

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00:00:00: Welche Vora bietet jemand einen ETF mit einer Ausschüttungsrendite von sechzig-siebzig oder gar einhundert Prozent pro Jahr?

00:00:10: Die meisten Anleger würden vermutlich sagen, das kann doch gar nicht funktionieren.

00:00:14: Aber trotzdem existieren genau solche ETF's!

00:00:18: Die Überraschung ist eigentlich eine andere denn ausgerechnet der ETF mit der niedrigsten Ausschützung hat zuletzt in einer Vergleichsgruppe die Beste Gesamtrendite erzielt.

00:00:32: und wie das alles zusammenpasst, das schauen wir uns heute genauer an.

00:00:38: Und damit herzlich willkommen zum Einkommensinvestoren Podcast der Podcast für Dividenden-Sofortrendner und solche die es werden wollen.

00:00:45: mein Name ist Luis Pazos.

00:00:47: ich betreibe den Finanzblock nur baris.

00:00:49: iswares.de.

00:00:51: rund um das Thema Income Investing mit Dividend Optionen und Zinsen.

00:00:57: In den vergangenen Monaten sind immer mehr so genannte Ultra High-Income ETFs auf den Markt gekommen.

00:01:05: Ausgehend von den USA, da heißt die Anlageklasse auch so... Da hat sie ihren Namen bekommen, also ULTRA HIGH INCOME ETFS.

00:01:15: Namen wie Yieldmax, REX oder CURVE tauchenden zwischenregelmäßig in den Foren und soziale Medien auf.

00:01:24: Besonders ins Auge springen dabei die extrem hohen Ausschüttungsrenditen, die teilweise hier über fünfzig Prozent im Jahr liegen.

00:01:34: Bisweilen sogar vereinzelt über einhundert Prozent.

00:01:39: Das klingt zu gut um wahr zu sein.

00:01:41: aber Vorsicht immer noch setzen viele Anleger eine hohe Ausschützung automatisch mit einer hohen Rendite gleich.

00:01:50: Das ist durchaus nachvollziehbar, schließlich fiesst viel Geld auf das Depo-Konto.

00:01:57: Aber wirtschaftlich betrachtet sind Ausschüttelungen und Preisentwicklungen zwei völlig unterschiedliche Dinge.

00:02:02: Und genau darüber möchte ich heute sprechen!

00:02:06: Ausgangspunkt ist ein aktueller Vergleich dreier sehr unterschiedlicher ultra hoch Dividenden ETFs und das Ergebnis zumindest seit Jahresanfang ausgerechnet der Form mit den niedrigsten Ausstellungsrenditen.

00:02:22: Der hat bisher die beste Gesamtrendite erzielt, doch anstatt einfach hier einen Sieger zu kühren möchte ich die Gelegenheit nutzen etwas grundsätzlicher auf diese recht neue Produktgattung zu schauen und das ist am Ende vermutlich wesentlich interessanter als die Antwort auf die Frage welcher Form in den letzten Monaten vorne lag.

00:02:46: Vorab noch ein Hinweis zum Sponsor dieser Folge.

00:02:49: Ich selbst werde ja immer wieder gefragt, welchen Broker ich nutze und die Antwort lautet seit bald zehn Jahren.

00:02:58: Cap Trader gerade für Einkommensinvestoren.

00:03:01: da bietet Cap Traders Zugang zu zahlreichen Wertpapieren wie bei vielen deutschen Brokern gar nicht handelbar sind von Preventures über Business Development Companies bis hin zu internationalen Dividendentiteln.

00:03:15: und auch Optionen lassen sich über CapTrader handeln.

00:03:18: Neben den günstigen Gebühren für internationale Wertpapiere, da schätze ich vor allem die zuverlässige steuerliche Verbuchung ausländischer Dividenden das sind mich auch nicht selbstverständlich und natürlich dem persönlichen deutschsprachigen Kunden-Service.

00:03:34: Wenn du CapTrada selber kennenlernen möchtest dann besuche einfach nur baris eswaris.de Als Dankeschön für die Nutzung meines Partnerlings, da erhältst du zusätzlich ein persönliches dreißig mittiges Gespräch mit mir.

00:03:51: Und so haben wir die Gelegenheit uns kennenzulernen und deine Fragen rund um Income Investing Dividenden Optionen zinsen oder ein Thema deiner Wahl zu besprechen.

00:04:03: So jetzt aber zurück zu unseren Ultra High-Income ETFs.

00:04:08: beginnen wir mit dem wichtigsten punkt überhaupt.

00:04:11: viele anleger die lesen ja dann auf einer produktseite distribution gilt.

00:04:17: seventy prozent beispielsweise und da entsteht dann sofort ein bild im kopf nämlich ich investiere einen hunderttausend eur oder dollar bekommen jedes jahr seventy tausend euro oder dollar dazu.

00:04:31: so einfach ist es natürlich nicht denn die ausschüttung die sagt zunächst einmal überhaupt nichts darüber aus ob per Saldo Vermögen geschaffen wurde.

00:04:43: Stell dir vor, du besitzt eine Ölquelle und jeden Monat entnimmst du eine Förderbeteiligung.

00:04:50: Wenn gleichzeitig die Öreserven Jahr für Jahr sinken dann solltest Du als Investor eben beide Seiten betrachten Und das heißt also auf der einen Seite der Geschloss aber auch auf der anderen Seite eben auch die schwindenden Reserven Also dein Esset was Jahr für jahr weniger Wert wird.

00:05:09: Und übrigens gibt es ja auch tatsächlich Trust, die genauso funktionieren also Royalty Trust beispielsweise auf Öl und Gasfelder und erst die Summe aus den laufenden Einnahmen und zumindest der Mittel bis langfristigen Wertentwicklung.

00:05:25: das ergibt dann per Saldo die Gesamtrendite.

00:05:28: dasselbe gilt natürlich auch für andere Anlagen und ein ETF, der kann monatlich sehr hohe Ausschüttungen zahlen.

00:05:38: Und trotzdem langfristig Substanz vernichten und Spoiler genau das tun viele dieser Ultra High Income ETFs tatsächlich aber auch planmäßig und bewusst.

00:05:53: Aber da kommen wir nachher noch mal drauf zurück.

00:05:56: Ja umgekehrt ein ETF kann deutlich weniger ausschütten und trotzdem den höheren Gesamtertrag liefern.

00:06:02: Und deswegen schauen wir auf den Total Return, also auf die Gesamtrendite.

00:06:10: Die setzt sich aus dem beiden Komponenten zusammen.

00:06:12: einmal die Ausschüttung an der einen Seite in die Kurseentwicklung beziehungsweise der net asset value, da der bei ETFs weniger Deckungsgleich ist zur Kurse Entwicklung.

00:06:25: und beide zusammen zeigen eben was unterm Strich verdient wurde.

00:06:30: Und der aktuelle Vergleich, von dem ich eben gesprochen habe.

00:06:34: Da sind drin drei Ultra-Hochdividend ETFs und die machen das ganze Thema ganz gut sichtbar.

00:06:40: Da ist zum einen der Yield Max Ultra Option Income Strategy ETF Kürzel ULTY und der lockt aktuell mit einer Ausschüttungsrendite.

00:06:50: Das ist natürlich eine Punktbetrachtung von auf's Jahr bezogen.

00:06:55: ein hundert Prozent bitte sogar noch ein bisschen drüber.

00:06:58: Dann der neue REX Income Max Options Strategy ETF ULTI.

00:07:04: Der liegt mit vergleichsweise bescheidenen Sechzig Prozent.

00:07:08: und dann gibt es noch den Curve High-Income ETF, der lediglich achtzehn Prozent Dividenden Rendite per annum ausweist.

00:07:17: ja also hier ledigliche auch in Anführungsstrichen und wer hier ausschließlich auf die Ausstellungsrendite schaut erwartet eventuell das Curve weit abgeschlagen liegt, aber zumindest seit Jahresanfang ist genau das Gegenteil der Fall.

00:07:36: Das heißt seitdem entwickelt sich der Curve ETF besser als die beiden Wettbewerber obwohl er eben erheblich weniger ausschüttet.

00:07:43: und genau das zeigt dann eben auch der Vergleich.

00:07:48: ja warum ist es so?

00:07:49: weil eben die Ausschützung eine Seite der Gleichung ist und die andere Seite lautet eben Ja, wie stark bleibt das investierte Kapital erhalten?

00:07:58: Wie ist es um den NAV bestellt?

00:08:00: und genau da unterscheiden sich die Strategien der drei ETFs erheblich.

00:08:06: Und zunächst stellt natürlich die Frage, wo kommen denn überhaupt diese enormen Ausschüttungen her?

00:08:12: Denn zumindest mir ist noch kein Form Manager bekannt, der hier Geld aus dem Nichts schaffen kann.

00:08:19: Manchmal sagt man das ja von der Zentralbank aber Form Manager eher nicht.

00:08:23: Ja wo entsteht also das Einkommen?

00:08:25: und an der Stelle kommen eben die Optionen, sind ja Optionshandel ins Spiel.

00:08:33: Also wenn man verstehen möchte wie diese ETFs funktionieren dann muss man eben gucken auf den Einsatz von Optionen und dann kann man auch nachvollziehen warum die Ausschüttungen so außergewöhnlich hoch sind.

00:08:50: Und hier ist wie gesagt erstmal wichtig zu wissen, diese Fonds verdienen ihr Geld in erster Linie nicht durch Dividenden und auch nicht durch realisierte Kursgewinne.

00:09:01: Sondern der eigentliche Cashflow-Motor sind eben die Optionen.

00:09:05: Das heißt, die verkaufen ganz überwiegend Kaufoptionen so nannter Covered Calls also die verkauften Kaufoption auf Titel, die sie selber im Bestand halten Und falls du bisher eher wenig Berührung mit Option hattest, die lassen sich im Prinzip recht einfach erklären.

00:09:24: Stell dir vor, du besitzt ein Haus und ein Interessent sagt zu dir ja ich weiß noch nicht ob ich das Haus kaufen möchte aber ich möchte mir das Recht sichern ist innerhalb der nächsten drei Monate zu einem festen Preis kaufen zu dürfen.

00:09:39: Du sagst ja können wir gerne machen aber für diese Reservierung und das Preisrisiko dass ich damit eingehe, weil der Wert des Hauses kann sich ja in den drei Monaten verändern.

00:09:51: Möchte ich eine Kompensation haben und dafür bekommst du dann eben eine Prämie oder eben Gebühr und die fällt unabhängig davon an ob sich der Interessent später dafür entscheidet das Haus zu kaufen oder auch nicht.

00:10:06: Die Gebühr, die Prämien behältest Du auf jeden Fall.

00:10:09: Und genau so funktionieren auch Covered Calls.

00:10:11: also das heißt alle ETF's die Drei genannten Ja die Besitz nehmen Aktien und verkaufen anderen Marktteilnehmern das Recht, diese Aktien zu einem festgelegten Preis zu kaufen innerhalb einer bestimmten Frist.

00:10:24: Und dafür hält der Fonds eben sofort Optionsprämie.

00:10:27: Das heißt es fließt sofort Geld.

00:10:31: Man kann es ja auch so vorstellen letztendlich agieren die als Kursversicherer nach oben, dass der Kurs eben noch oben ausbricht.

00:10:40: Sie sichern also denjenigen, relativ günstigen Kurs, sollte eben der Kurs deutlich ansteigen.

00:10:52: Ja genau diese Prämien bilden den größten Teil der monatlichen Ausschüttung.

00:10:57: das klingt jetzt erstmal so nach einem Modell Gelddruckmaschine.

00:11:01: aber wie bei Versicherungen üblich und bei solchen Kaufoptionen wäre eine Option Verkauf.

00:11:12: der Verkauft dann gleichzeitig Ein Teil des künftigen Gewinnpotentials.

00:11:17: steigt nämlich beispielsweise die Aktie stark an, dann profitiert natürlich der Käufer der Option.

00:11:24: Warum?

00:11:25: Weil der ETF muss diese Aktie zu dem vereinbarten Kurs an den Käufern der Option abgeben.

00:11:34: Egal wie stark die gestiegen ist und zwar zu dem ursprünglich vereinbarte Kurs, der dann im Zweifelsfall deutlich geringer ist.

00:11:42: Man könnte also daher sagen, der Front tauscht mögliche Kursgewinne gegen sofortige Einnahmen.

00:11:48: Das ist jetzt auch nichts Verwerfliches oder kein Fehler im System.

00:11:54: Das Geschäftsmodell eines Versicherers und das kann durchaus für viele Anleger zweckmäßig sein.

00:12:04: aber das erklärt eben auch warum solche Strategien insbesondere in starken Hossphasen häufig hinter einem klassischen Aktieninvestment zurückbleiben.

00:12:14: Das kann auch gar nicht anders funktionieren, sondern Konstellationen.

00:12:18: Besonders stark sind solche Strategien in Phasen wo die Kurse immer leicht steigen oder stagnieren oder eben fallen.

00:12:30: Dann stellt sich die nächste Frage warum investieren die ETFs?

00:12:34: Wenn man mal guckt in besonders volatile Aktien und die Antwort lautet hier Weil eben Volatilität, Klammer auf Unsicherheit, Klama zu der Rohstoff des Optionsmarktes ist.

00:12:49: Das hat er gesagt.

00:12:50: Man kann sich also vorstellen wie eine Versicherung und klar je größer die Unsicherkeit ist.

00:12:54: ja desto größer es eben auch die Versicherungsprämie Auf den Aktienmarkt bezogen, je stärker die Aktio schwankt desto wertvoller beziehungsweise desto teurer sind dann Optionen.

00:13:07: Und aus Sicht des Käufers besteht dann natürlich größere Chance auch, dass die Option deutlich ins Geld läuft.

00:13:14: Ja wenn die Kurse dann eben mal hoch schießen und höhere Chancen bedeuten eben auch höhere Preise weil ich da natürlich auch eine höhere Gebühr haben möchte bis unsere Prämie als Verkäufer so eine Option.

00:13:28: Und ja im Umkehrschluss heißt das für Wodartile Aktien kann ich als Optionsverkäufe also als Verkäufer von Kaufoptionen von Kabat-Calls eben höhere Prämien vereinbaren.

00:13:41: Und deshalb finden wir bei diesen ETFs typischer Reiseunternehmen wie Tesla, Palantir, Microstrategy oder Nvidia.

00:13:49: Oder eben andere Aktien deren Kurse sich innerhalb weniger Wochen hier zweistellig bewegen die also hoch volatil sind.

00:13:58: und für einen klassischen Beintholt-Invester da sind solche Schwankungen eher unangenehm ja aber für den Optionsverkäufer sind sie hingegen erstmal eine Einnahmequelle.

00:14:10: Und je nervöser die Marktteilnehmer werden, desto teurer werden dann häufig die Optionen und desto höher können dann die laufenden Ausschüttungen ausfallen.

00:14:21: Doch hier liegt auch der entscheidende Haken denn eine hohe Volatilität bedeutet eben nicht nur Ho-Optionsprämien sondern eben auch ein höheres Kursrisiko.

00:14:31: Jetzt treffen beide Effekte aufeinander.

00:14:35: Hier erstens die Aktie fällt und zweitens der Front gleichzeitig Kurz verkauft und kann deshalb eine spätere kräftige Erholung nur begrenzt mitnehmen, vor allem wenn er permanent diese Option verkauft.

00:14:50: Also fallen die zugrunde liegenden Aktien stark können die Kurse schneller sinken als die vereinerten Optionsprämien die Verluste ausgleichen und kommt es anschließend zu einer sehr dynamischen Erholo.

00:15:03: dann begrenzen die Verkaufgekreuz wiederum ein Teil der Aufwärtsbewegungen V-Muster, das ist gerade bei Covered Calls das Hauptrisiko oder auch die unangenehmste Kombination einer Kurseentwicklung.

00:15:22: Also scharfe Kursrückgänge mit anschließend erneuten starken Erholungen.

00:15:28: und das gilt dann insbesondere wenn ich nicht irgendeine Art von Marktfilter habe sondern einfach automatisch permanent Calls verkaufe.

00:15:37: und dadurch Wenn ich häufiger solche V-Entwicklungen habe, dann kann sich auch der Netto-Inventarwert eines ETFs Schritt für Schritt nach unten bewegen.

00:15:48: Und das wiederum ist eine logische Folge der Strategie.

00:15:52: und hier ist eben Obacht angesagt denn viele Anleger betrachten nur den ersten Teil der Gleichung.

00:15:58: Ich bekomme jeden Monat Geld und Investoren die etwas über ein Tellerhunt hinaus gucken, die betrachten eben die komplette Bilanz.

00:16:07: Die schauen eben ja wie viel Geld fließt mir zu?

00:16:10: und wie entwickelt sich da gleichzeitig der Kapitalstock des ETFs?

00:16:14: Und damit eben mein Kapital-Stock!

00:16:17: Das erinnert wieder im Modell so ein bisschen an die von mir viel zitierte Obstplantage.

00:16:25: Man kann also jedes Jahr Äpfel pflücken das ist der Ertrag.

00:16:29: Aber wenn ich dann auch anfangen jedes Jahr ein paar dicke Äste abzusegen oder gleich einzelne Bäume zu fällen und als Brenner zu verkaufen, dann habe ich kurzfristig natürlich mehr Cashflow.

00:16:40: Aber man stellt dann fest irgendwann der Baumbestand wird kleiner und die Ernten dann auch geringer.

00:16:49: Und an dieser Stelle damit auch verständlich warum sich da inzwischen so viele verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Philosophien etabliert haben.

00:16:59: Denn wir haben hier auf der einen Seite Yieldmax, die verfolgen eben ein ausgesprochen offensiven Ansatz.

00:17:05: Das Ziel lautet möglichst hohe monatliche Ausschüttungen und Rex geht exakt in eine ähnliche Richtung.

00:17:16: Curve hingegen das ist die Ausnahme von den dreien da lautet Priorität eben nicht wie maximiere ich die monatlichen Ausschützung sondern wie finden eine bessere Balance zwischen Einkommen und Kapitalerhalt.

00:17:30: Und genau deshalb verzichtet Kurt bewusst auf ein Teil der möglichen Optionsprämien.

00:17:35: geht also da nicht so aggressiv ran, ja?

00:17:39: Und im Gegenzug bleibt dann auch den Netto-Inventarwert stabil beziehungsweise auch noch steigend!

00:17:47: Das Ergebnis ist das ist dann eben Paradox die niedrigere oder scheinbar paradoxe, ja die niedrige Ausschnittungsrendite bis zu einer höheren Gesamtrendite.

00:17:59: Genau das zeigt eben der Vergleich dieser drei Fonds.

00:18:06: Bevor wir jetzt aber vorallige Schlüsse ziehen, der Hinweis aus zwei Jahren, also ja jetzt in einem dreiviertel Jahr noch nicht mal Historie da lässt sich noch kein allgemeingültiges Urteil ableiten und die entscheidende Frage lautet auch welches Ziel verfolgt?

00:18:25: Ein Anleger überhaupt.

00:18:29: Ja, denn genau hier.

00:18:32: da unterscheiden sich ja viele Privatanleger von institutionellen Anlegern und wenn man sich dann mal viele Kommentare auf unter YouTube Videos oder in den sozialen Medien oder Anlegarfond anliest oder halt auch was mit der einen anderen schreibt Dann geht es häufig Um eine einzige Zahl, nämlich eben wie hoch ist die Ausschüttungsrendite?

00:18:57: Ja, vierzig, sechszig, siebzig Prozent je höher desto besser.

00:19:02: Und das sind genau die Anleger, die dann leicht in eine Einkommensillusion reinlaufen.

00:19:10: und Beispiel macht es hier auch nochmal deutlich wenn ihr euch jetzt zwei Anlegers vorstellt.

00:19:15: beide investieren im hunderttausend Euro.

00:19:17: der erste ETF zahlt sechzig tausend euro Ausschütte innerhalb weniger Jahre aus.

00:19:22: gleichzeitig fällt Der Depotwert der ETF beziehungsweise net asset value aber nur noch auf vierzigtausend Euro.

00:19:30: Der zweite ETF zahlt fünfzwanzigtausende Euro aus, der Depotwert fällt aber auch lediglich bzw.

00:19:40: immer noch gute neunzehntausend Euro.

00:19:43: dann fahre ich natürlich unter dem Strich mit dem zweiten ETF besser und deshalb wichtig bei der Ausschüttungsanalyse, wie viel davon stammt wirklich aus Erwirtschaften erträgen und wieviel wird letztendlich durch den Rückgang des Fondsvermögens erkauft.

00:20:02: Also die Viel davon ist Kapitalrückzahlung und kein Ertrag auf Fonds Ebene.

00:20:10: Das ist übrigens kein Problem oder keine Analyse die ausschließlich bei Covered Call ETFs angebracht ist, sondern wir sehen den Effekt ja seit Jahrzehnten bei vielen Fonds, ETFs, Close and Funds, Real Estate Investment Trust aber auch bei Aktiengesellschaften.

00:20:30: Ist das ja durchaus teilweise der Fall.

00:20:34: also die eigentliche Kunst hier besteht nicht darin möglichst viel auszuschütten Sondern Auszuschütteln ohne dabei den Ertragsmotor zum Stottern zu bringen oder sogar zu zerstören.

00:20:49: Oder eben im Bild meines Blocks und Logos zu bleiben, die ganz die Goldeneiher legt, die soll ja nicht geschlachtet werden.

00:20:59: Und das Legeverhalten soll auch nicht negativ beeinflusst werden.

00:21:05: Im englischen Sprachraum mit den USA insbesondere, wo diese Ultra High Income ETF's Begrifflich herkommen.

00:21:15: Da gibt es für diese Tendenz der Anleger immer nach dem möglichst hohen Rendite zu schielen, sogar einen eigenen Begriff ist natürlich auch eine Gründe warum genau mit diesen hohen Dividenden Renditen Werbung gemacht wird und dieser Begriff heißt Yield Chasing also die Jagd nach immer höheren Ausschüttungsrenditen.

00:21:36: Und ja wie gesagt Wenn Fonds dauerhaft mehr ausschüttet als die Strategie langfristiger Wirtschaften kann, dann kommt das Geld eben aus der Substanz und schrumpft das Fondsvermögen oder die Ausschüte müssen später überproportional stark reduziert werden.

00:21:55: Oder eben beides.

00:21:57: also von daher den Weiß bei Inkamprodukten nicht darauf gucken als erstes wie hoch ist die Ausschnittung sondern wie tragfähig ist die Ausschüttung?

00:22:08: An dieser Stelle wird auch verständlich, warum der Curve High Income ETF besser abschneidet.

00:22:13: Eben nicht weil er die höchste Ausschnittung bietet sondern weil auf ein Teil der Optionsprämie verzichtet bzw anders gesagt Curve verkauft eben nicht jeden möglichen zusätzlichen Gewinn sofort gegen heutiges Einkommen.

00:22:29: Der ETF lässt den Beteiligungen Luft zum Atmen also Kursluft und genau deshalb viele laufende Ertrag bisher deutlich geringer aus als bei den Wettbewerbern, weil die eben nicht so aggressiv Optionen schreiben.

00:22:45: Aber dafür entwickelt sich die Gesamtrendite seit Auflage bzw in diesem Jahr besser als bei anderen beiden offensiveren Konzepten.

00:22:54: Insbesondere natürlich, weil es auch in diesem ja mit den Kursen per Saldo aufwärts ging.

00:23:01: Allerdings wie gesagt kurze Beobachtungsperiode.

00:23:06: und daher Noch eine Warnung.

00:23:08: Wir sprechen ja hier über Produkte, die erst seit Jahrzehntausendfünfundzwanzig existieren so in dieser Form und das ist Kapitarmark geschichtlich praktisch heute.

00:23:21: und wir wissen noch gar nicht wie sich solche Strategien über einen vollständigen Börsenzyklus entwickeln werden also wenn man keine fünfzehn oder zwanzig oder dreißigjährige Historie, vor allem aber auch keine echten Langfristvergleiche über mehrere Haus- und Bessphasen.

00:23:40: Von daher müssen wir sehr vorsichtig sein aus den bisherigen Zahlen endgültige oder vorläufige Schlüsse zu ziehen.

00:23:48: Und dann kommen wir aus meiner Sicht zur wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge nämlich viele Anleger die versuchen ihre Ausschützung zum Maximieren.

00:24:03: falschen Ansatz.

00:24:04: Ich versuche vielmehr, mein Einkommen zu optimieren.

00:24:08: Klingt vielleicht ähnlich ist aber im Kern was völlig anderes.

00:24:14: Maximieren bedeutet eben ich versuche aus jeder Position den letzten Euro herauszuwringen und optimieren bedeutet das beste Verhältnis zwischen laufenden Einnahmen Kapitale halt Risiko langfristigem Vermögensaufbau und vor allem Vermögenerhalt zu suchen.

00:24:33: Und zurück zum Bild der Obstplantage.

00:24:36: Das heißt also, die Stämme dürfen durchaus mehr werden und dürfen auch wachsen.

00:24:43: Sie sollen auf jeden Fall nicht weniger werden oder nicht schrumpfen.

00:24:45: Und irgendwann soll dieser Bestand... Der Stamm soll irgendwann an die nächste Generation übergehen und die Früchte selber, die glücklich dann wenn sie vollreif sind.

00:24:58: Das heisst also kurzfristig atet man ein bisschen weniger Langfristig ist dann die Gesamternte oft größer und diese ja auch sehr langfristig über das eigene Leben, über die eigene Generation hinaus.

00:25:14: Diese Denkweise unterscheidet meiner Meinung nach erfolgreiche Einkommensinvestoren von reinen Dividende Renditejägern.

00:25:23: also nicht jede hohe Ausschüttung automatisch ein gutes Investment und nicht jede niedrigere Ausschützung ist automatisch Schlechter.

00:25:35: Zwei Ergänzungen zu diesem Themenkomplex, zum einen was die Optionenstrategie angeht also reine Covered Call Strategien sind zwar beliebt weil sie sehr einfach in der Handhabung und Durchführungen sind aber meines Erachtens gibt es hier was das Rendite-Risikoprofiler geht deutlich bessere Strategien, vor allem die Call Seite ist immer etwas problematisch und es da auch wirklich schwierig Strategien zu finden.

00:26:11: Die langfristig hier einen positiven Ertrag abwerfen.

00:26:16: Vor allem dann wenn ich sie wirklich laufend einsetze und nicht mit irgendeinem Marktfilter mit einer Börsen Ampel kombiniere um dann auch mal in problematischen Phasen eben auszusetzen.

00:26:30: Das zum Thema Optionen möchte ich jetzt aber an der Stelle nicht vertiefen.

00:26:33: und die zweite Ergänzung, die ist meines Erachtens gerade in diesem Bereich ein Ultra High Income ETS besonders wichtig.

00:26:42: wir dürfen in der Gesamtbetrachtung eben das Thema Steuern nicht vergessen.

00:26:46: so und da sieht es eben in den USA ganz anders aus als hier.

00:26:52: denn Optionsprämen also die Einnahmen aus Optionsgeschäften werden in den USA weder auf Fonds noch auf Anleger-Ebene besteuert und Kapitalrückzahlungen sowieso nicht.

00:27:05: Das heißt, wenn ein Fonds eine Ausschüttung tätig dann deklariert sie eben oder muss er deklerieren.

00:27:14: welcher Anteil dieser Auszahlung geht eben zurück auf Kapital?

00:27:20: rückzahlung das geht zurück Optionsprämien.

00:27:24: Was geht zurück auf Dividendeinnahmen und Kursgewinne?

00:27:27: Unsere Dividendeneinnahmen, die werden versteuert aber eben alles was Optionsprämi ist und Return of Capital nicht.

00:27:35: Und vor diesem speziellen steuerrechtlichen Hintergrund kann eine Konstellation aus sehr hohen Optionsprägungen und Kapitalverzehr sich netto also nachsteuern für ein US-amerikaner mehr Lohnen als niedrige Ausschüttung plus Kurs gewinnen.

00:27:53: Also das muss ich ja immer im Hinterkopf behalten, vor allem was die USA angeht also ein Land wo es sehr viele Kapital-Rentner gibt weil eben die kapitalkedeckte Altersversorgung eine ganz ganz wichtige zentrale Säule überhaupt der Alters Versorgung darstellt.

00:28:14: und daher ist auch kein Wunder dass genau da her zunehmend diese Ultra-Inkern ETFs mit gegebenenfalls auch begrenzter Lebensdauer, also mit bewusstem Kapitalverzehr über die Jahre dort ihren Ursprung genommen haben.

00:28:30: Und dann hat man wahrscheinlich irgendwann gemerkt Mensch mit Dividendenrenditen per Anno, die wir nach außen annunzieren das ist immer eine gute Werbung weil es die Leute aufmerksam macht.

00:28:43: und das ist dann letztlich genau diese Werbemaßnahme Teich geschwappt.

00:28:49: und allein dieses deklarieren möglichst hoher Dividendrendite ist halt hier in der EU lediglich ein Marketinginstrument.

00:28:59: Aber wir haben eben nicht diesen steuerrechtlichen Hintergrund, der die Nettoberechnung für einen Amerikaner deutlich anders macht als hier für einen deutschen oder europäer.

00:29:16: Das dann auch noch mal zum historischen Hintergrund.

00:29:22: Ja, nach all den Zahlen und Strategien stellt sich jetzt die entscheidende Frage was bedeutet das eigentlich für uns Anleger?

00:29:28: Sollte man solche ETFs kaufen sollte man lieber ganz die Finger davon lassen?

00:29:33: Und die Antwort lautet wie so oft bei Juristen- und Wirtschaftswissenschaftlern ja es kommt darauf an und in dem Fall nicht in erster Linie auf den ETF sondern eben auf deinen Anlageziel.

00:29:47: Und hier vor allem, was suchst du?

00:29:50: Suchst Du eine Einkommensquelle oder suchst Du den Verbögensaufbau?

00:29:53: und ich befürchte auch dass viele Anleger die kaufen eben solche ETFs mit einer falschen Erwartung.

00:30:00: Die hoffen auf eine Art Geldrubmaschine und sind dann über die Kursentwicklung enttäuscht.

00:30:08: Warum?

00:30:08: Weil sie eben den ETF kaufen, in der Erwartung je Monat für Monat hier sechs oder sieben oder mehr Prozent Ausschüttung zu halten und gleichzeitig einen stabilen Kurs zu bekommen.

00:30:18: Und genau das in Kombination dürfte außer im ganz seltenen Ausnahmefällen punktuell nicht funktionieren.

00:30:29: Also wer besonders hoher laufende Ausschützungen erzielen möchte, der muss häufig auch auf einen Teil des langfristigen Kapitalwachstums verzichten.

00:30:39: Und von daher sollte sich jeder Investor ein einfacher Frage stellen, wofür brauche ich dieses Investment überhaupt?

00:30:44: Worum geht es mir?

00:30:45: Geht das mehr um den Vermögensaufbau?

00:30:47: Geht es mir um Vermögenerhalt?

00:30:51: Gehe es darum möglichst hoch Erträge zu erzielen?

00:30:55: und vor allem doch ganz natürlich auch unter den Nebenbedingungen wo lebe ich?

00:30:58: wie lebe Ich?

00:30:59: Wie werde ich besteuert?

00:31:01: Ja da sind alles ganz unterschiedliche.

00:31:03: Ziele verlangen dann eben auch nach unterschiedlichen Instrumente.

00:31:09: Ich selber würde solche Ultralinkam ETFs nicht als Fundament meiner Geldanlage betrachten, das Fundament sollte vielmehr aus Wertpapieren oder Vermögenswerten allgemein bestehen die den wertdauerhaft erhalten oder sogar steigern können Beispielsweise im Aktien mit soliden Geschäftsmodellen, Anleihen solider Schuldner.

00:31:36: Hier auch wirklich breit gestreut um Ausfälle zu kompensieren also zumindest dann wenn es mir um Ertrag geht.

00:31:46: Also Real Estate Investment Trust passen auch noch ein Business Development Company Preventures Im Prinzip Investments mit nachvollziehbarem Geschäfts-Modell und entsprechenden Cash flows.

00:32:00: darauf können dann ergänzend spezialisierte Income Strategien aufbauen.

00:32:06: Aber eben als Satelliten, als Ergänzung sollten aber nicht unbedingt die tragende Säule des Portfolios bilden.

00:32:16: Ja ein weiterer Punkt der meiner Meinung nach häufig unterschätzt wird.

00:32:21: Income Investing bedeutet nicht möglichst viel Geld ausgeschüttet zu bekommen sondern Income investing bedeutet vor allem Planbarkeit, das heißt wenn ich meine künftigen Einnahmen kalkuliere interessiert mich eben nicht nur die Höhe der nächsten Ausschüttung sondern mich interessiert auch wie wahrscheinlich ist es dass diese Einnahmen in fünf oder zehn oder zwanzig Jahren noch existieren.

00:32:44: und deswegen bevorzuge ich in der Tendenz Geschäftsmodelle.

00:32:49: Und Anlagen deren Cash flows möglichst gut prognostizierbar sind ja gut auch hier klar im Rahmen des was möglich ist und die Zukunft ist immer ungewiss.

00:33:01: Aber zum Beispiel eben vermietete Immobilien, Wohnimmobilien-, Infrastrukturunternehmen, solide Anleihen da sind die Cash-Los sofern nicht Strukturbrüche eintreten relativ gut prognostizierbar.

00:33:21: Und das ganze gilt übrigens auch für konservative Optionsstrategie mit einem Mittel bis langfristigen positiven Track-Rekord.

00:33:33: Reine Covered Call Strategien gehören für mich nicht dazu.

00:33:42: Wenn du mich jetzt fragst, was nehme ich aus dem Vergleich mit?

00:33:46: Dann sehen Sie vor allem eins.

00:33:47: Ich finde es zum einen positiv auch, dass es verschiedene Anbieter gibt die verschiedene Wege ausprobieren.

00:33:54: Die einen versuchen eben möglichst hohe Ausschütteln zu generieren andere niedrigere Ausschüttung, dafür Kapitalstockmehrung und der Ansatz beispielsweise von CURVE.

00:34:09: Der zeigt ja auch das eben Kapitalerhalt als eigenständiges Ziel hier verstanden wird ob das langfristig trägt.

00:34:18: Das wird es heute noch nicht und deswegen ich beobachte die Produkte mit Interesse aber eben um hier die nächste Rendite Maschine raus zu picken, sondern weil diese Produkte eben zeigen wie unterschiedlich sich in Kampfstrategien konstruieren lassen.

00:34:41: Abschließend vielleicht die drei wichtigen oder grundsätzlichen Erkenntnisse für langfristige Anleger.

00:34:47: je erkenntnis Nummer eins eine hohe Ausschnittung ist keine hohe Rendite zumindest nicht zwangsläufig und nicht langfristig klingt banal ist es letztendlich auch Die Ausschüttung, die beschreibt lediglich wie viel Geld aus einem Investment herausfließt, sagt aber nichts darüber aus.

00:35:04: Ob gleichzeitig Vermögen aufgebaut oder vernichtet wird?

00:35:07: Deshalb lohnt sich immer der Blick auf die Substanz dahinter also auf das Zusammenspiel aus Ausschütting und NAV.

00:35:15: Zweitens jede Income Strategie hat ihren Preis.

00:35:19: Wer hohe Optionsprämien hier über Covered Calls vereinnahmt Verkauft gleichzeitig ein Teil des künftigen Kurspotentials.

00:35:25: und wer maximale Ausschüttungen erzielen möchte, muss häufig starke Schwankung oder eben einen geringeren Kapitalerhalt akzeptieren bzw.

00:35:34: beides.

00:35:35: Das ist halt einfach die ökonomische Realität.

00:35:38: und deshalb bitte nicht primär fragen, Joris meine Ausschützung sondern welche Gegenleistung muss ich dafür erbringen?

00:35:47: Und drittens in keinem Investing ist kein Wettbewerb um die höchste Ausschnittung.

00:35:52: Es geht hier um was ganz anderes, nämlich es geht hier darum Vermögen so zu strukturieren dass daraus dauerhaft planbare Zahlungsströme entstehen.

00:36:01: und das ganze eben nicht nur heute sondern möglichst auch noch in fünf zehn zwanzig oder dreißig Jahren.

00:36:07: und deswegen halte ich die Optimierung des Verhältnisses zwischen Einkommen Risikon.

00:36:10: Kapitale halt hier für deutlich wichtiger als die Jagd nach immer höheren Ausschnittungsrenditen Und genau das ist meines Erachtens die wichtigste Lehre aus diesem Vergleich.

00:36:22: So, und wenn du jetzt Income Investing noch intensiver verfolgen möchtest dann komm in den Income Investment Club.

00:36:30: da bis dann zusätzlich Deporanalysen Live Calls konkrete Strategien mit und ohne Optionen eben rund um Einkommensstarke Wertpapiere und Derivate.

00:36:47: Und das Ganze auch inklusive Echgelte pro und meiner Traits in Echtzeit und mehr Informationen dazu, in der Videobeschreibung bzw Podcast Beschreibung.

00:37:01: Das zum Schwerpunkt der heutigen Folge.

00:37:05: und abschließend möchte ich mit dem Hochdividendenwert des Monats und der wird präsentiert vom FUV Wons Manfi Income.

00:37:16: Wer an laufende Erträge denkt, landet sehr häufig bei Dividendenaktien oder eben auch Optionsstrategie.

00:37:25: Eine Anlageklasse die so ein bisschen unter dem Radar läuft das sind die Unternehmensanleihen.

00:37:31: und genau auf diesem Bereich hat sich der FU von Bonsman for Income spezialisiert.

00:37:37: Der investiert breit gestreut in hochverzinsliche Unternehmen online europäischer Emittenten monatlich aus.

00:37:48: Für Einkommensinvestoren kann das eine interessante Ergänzung zu klassischen Liedenstrategien sein.

00:37:54: und eben anders als die Ultra High Income ETFs ist hier der Fonds bestrebt, den Net Asset Value permanent zu streigern und die Ausschüttungen ebenfalls.

00:38:11: Lebenszeit des Fonds sehr gut gelungen.

00:38:13: Weitere Informationen zum Fond, die findest du in der Folgenbeschreibung oder direkt über die Heman-Vermögensverwaltung, die den FU-Fonds Bonn's Manthly Income herausgegeben hat.

00:38:24: Die Wertpapierkennummer lautet HAFXIXM und den Haftunsausschluss, den findest Du unter bonns-manthlyincom.de.

00:38:35: schrägstrich disclaimer.

00:38:40: Hochdividendwert des Monats.

00:38:42: und um den Titel komme ich an der Stelle nicht herum.

00:38:47: Als ich mal angefangen habe zu investieren in den neunziger Jahren, da hab' ich mich schon über eine Jahresdividende gefreut.

00:38:55: Später entdeckte ich dann ein Überseequartalsweise Ausschüttung als Standard.

00:39:00: Dann kamen monatliche Dividendentitel ja hier insbesondere über Kanada.

00:39:09: In den letzten ein, zwei Jahren tauchten ja die ersten Produkte auf mit wöchentlicher Ausschüttung.

00:39:15: Frage ist damit das Ende der Fahnensteine erreicht?

00:39:19: Nein!

00:39:19: Ist es nicht

00:39:20: denn?!

00:39:22: Es gibt seit kurzem das erste beausengarnelte Wertpapier mit täglicher Ausschnittung und da gewinnt der Begriff Tagesgeld dann eine völlig neue Bedeutung.

00:39:35: Und nein natürlich handelt sich NICHT um Tagesgeld im herkömmlichen Sinne.

00:39:40: Wie wir sehen werden, handelt es sich um eine sehr risikobhaftete Anlage und konkret um einen Preventure imitiert von der Strive Asset Management und das Börsenkürzel lautet SATA, also SATA.

00:39:59: an der Technologiebörse NESTEC ist der Titel genistet und das Geschäftsmodell von Strive Asset Management.

00:40:08: Das basiert auf einem Zweisäulen-Modell, zum einen klassische Finanzdienstleistung und zum anderen eine Kryptostrategie.

00:40:17: Interessant ist die Geschichte von Stryve denn ursprünglich wurde die Firma als Anti ESG Investmentunternehmen konstituiert und mittlerweile hat sich das Ramaswami mit gegründete Unternehmen zu einer Bitcoin Treasury und Vermögensverwaltungsgesellschaft gewandelt.

00:40:44: Schauen wir erstmal auf das Segment hier Vermögen Verwaltung, hier generiert Streifeinahmen über klassische Anlageprodukte Finanzdienstleistungen also ETF-Fonds Betreuung Emissionen da fließen eben dem Unternehmen Gebühren zu.

00:41:03: Und das zweite Segment ist eben das Bitcoin Treasury.

00:41:06: und hier wird ganz ähnlich wie bei Strategie, früher Microstrategy im Kapital aufgenommen um das Kryptoasset hier Bitcoins zu kaufen und eben zu halten.

00:41:18: Um die Bitcoin-Käufe hier zu finanzieren ohne die Bestandsaktionäre durch die Ausgabe neuer Aktien hier also Stammaktien zu verwässern Also deren Rechte.

00:41:29: da imitiert Streif eben hochverzinsliche Ploeverchores, also nicht stimmberechtigte Genussscheine.

00:41:39: Und aktuell hält das Unternehmen um die fünfzehntausend Bitcoin im Gegenwert von ja eins Komma zwei Milliarden US war ganz glaube ich zuletzt schwankt natürlich stark und mit dem Bestand gehört Streif tatsächlich zu den Top Ten der beosen notierten Unternehmen mit den größten Bitcoin Reserven liegt sogar noch vor Firmen wie Tesla.

00:42:03: Und auch wenn ihr Streif mit den traditionellen Gebühren Geld verdient, muss man sagen der Börsenwert des Unternehmens ganz maßgeblich von der Kursentwicklung des Bitcoin ab.

00:42:19: Im vergangenen November wurde ein Prefecture emittiert die sogenannte Serie A Und seit Juni, hier wird die Variable Verzinsung bzw.

00:42:32: Dividendrendite monatlich festgesetzt und banktäglich gezahlt.

00:42:39: Mit der Umstellung im Juni beträgt die analysierte Dividendenrendite drei Zehnt Prozent.

00:42:53: Firmeninterne Bitcoin Hurdle Rate gesetzt und daran orientiert sich das Management.

00:43:02: Das heißt also jetzt die Bitcoin-Preisentwicklung, das strategische Kriterium was eben die Ausschüttung angeht und wie das Unternehmen selbst dann geschrieben hat verfügt ist derzeit über Barmittel und Wertpapiere im Gegenwert von achtzehn Monats Ausschütten also anderthalb Jahre können sie schon mal das Ganze so leisten.

00:43:23: und in Kombination mit der Bitcoin Reserve sind die Zahlen auf den Preventure Stand heute für die kommenden zwanzig Jahre gedeckt.

00:43:33: Und klassifiziert sind die Ausstattungen übrigens, eben für Amerikaner besonders interessant als Return of Capital also auch eine Kapitalrückzahlung.

00:43:43: Ja bleibt die Frage was ist von einem Tageszahler zu halten und vor allem auch hier jenseits der spektakulären Ausschüttungsfrequenz.

00:43:56: Tageszahlung ist natürlich schon sehr besonders, allerdings auf der anderen Seite bedingt durch die automatische Abwicklung heutzutage nicht besonders kostenintensiv oder eine besondere technischer Herausforderung.

00:44:17: also SATA ist sicherlich jetzt kein Produkt für den klassischen Buy and Hold Income Investor, der hier stabile Cash-Los mit langen Dreckrekord sucht.

00:44:32: Wie ich es vorher in der Örtetabe zumindest halt im Core als Tagen Säule des Portfolios.

00:44:38: dafür ist aber immer die Struktur zu neu und zu speziell und zu stark auch vom Cryptoasset hier abhängig.

00:44:47: Wer hingegen ein experimentelles Produkt sucht mit potenziell stark spudelnden Ausschüttungen, insbesondere dann eben wenn die Krypto Assets gut performen und eventuell gezielt einen Cryptoexposure sucht und hier eine Satellitenposition zu besetzen hat.

00:45:09: Der kann das Papier durchaus im Betracht sehen.

00:45:13: Die Gretchenfrage ist hier natürlich, wie robust die Ertragsquelle tatsächlich ist.

00:45:18: Und vermute ich auch hier ähnlich wie die spektakulären Dividendrenditen bei den Ultra High-Income ETFs ist hier ja die tägliche Ausschüttung eben auf Kapitalanziehung und Aufmerksamkeit gerichtet um eine Marketingmaßnahme letztendlich.

00:45:39: Das bedeutet natürlich nicht dass das Konzept dahinter automatisch ja nicht tragbar ist, aber historisch betrachtet waren die solidesten Einkommensstrategien jetzt selten die spektakulärsten.

00:45:56: und entscheidend ist hier wirklich ein langfristig tragfähiges Geschwätzmodell.

00:46:03: Und die daraus generierten Zahlungsströme und deren Stabilität und genau daran wird sich SATA messen lassen müssen und nicht unbedingt an der täglichen Auszahlungsfrequenz.

00:46:14: Und weil das Produkt eben A sehr neu ist, B von einem auch vergleichsweise neuen von einer neuen Vermögensklasse Anlageklasse abhängt, sehr experimentelles gibt es in Summe ja fünf von zehn goldene Eier legende Gänse.

00:46:38: ganz wichtig Alles hier keine Anlageberatung, alle Aussagen in dieser Folge ausschließlich meine persönliche Meinung spiegeln die wieder und Investitionen im Wertpapier sind mit Risiken verbunden bis hin zum Totalverlust.

00:46:53: Und natürlich sind auch eigene Positionen in den besprochenen Wertpappieren möglich.

00:46:57: Weiterinweise unter nubareseswares.de.

00:47:00: schreckstrich Haftungsausschluss So.

00:47:04: Und jetzt zum Abschluss würde man mich natürlich noch deine Meinung interessieren, insbesondere zu den Ultra High Yield oder Income ETFs.

00:47:14: Wie sieht es bei dir aus?

00:47:16: Sind solche Produkte eine Ergänzung für dein Depot?

00:47:20: Hast du oder bist Du vielleicht schon sogar investiert?

00:47:23: Oder er zieht sich hier zur klassischen Dividenden Aktien an?

00:47:29: Schreibt es mir gerne in die Kommentare lese ich und kommentiere wie immer persönlich.

00:47:34: Und wenn ihr das Video gefallen hat, und respektive der Podcast dann freue ich mich über einen Daumen hoch bzw eine positive Wertung und ein Abo des Kanals!

00:47:48: Das war's für heute.

00:47:49: auf bald und eine ertragreiche Zeit euer Luis.

Über diesen Podcast

Der Podcast für Dividenden-Sofortrentner und solche, die es werden wollen mit Anton Gneupel vom YouTube-Kanal "D wie Dividende" und Luis Pazos vom Finanzblog "Nur Bares ist Wahres!".

Impressum:
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Datenschutz:
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von und mit Anton Gneupel und Luis Pazos

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